Kleingärtner aus Essen hoffen auf Hilfe

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Kleingärtner aus Essen hoffen auf Hilfe

31 Kleingärtner in Essen werden zur Kasse gebeten. 80.000 Euro sollen sie für Abwasserleitungen bezahlen. Bisher läuft das Abwasser in die Berne.

© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Renaturierung der Berne in Essen wird teuer

In Essen kennen die meisten den Gartenbauverein Bernetal nur vom Vorbeifahren. Wer mit dem Auto oder mit der Straßenbahn über die Altenessener Straße fährt, kann einen Teil der Anlage gut sehen. Die Gärten liegen direkt neben der stark befahrenen Straße. "Büschermühle Neu" heißt dieser Teil des Gartenbauvereins Bernetal. Direkt unterhalb der 31 Lauben der "Buschermühle Neu" fließt die Berne. Und dort landet seit 30 Jahren das Abwasser. Das Flüsschen wird jetzt renaturiert. Erst kommt das Flussbett aus Beton weg, damit der begradigte Fluss wieder einen normalen Flusslauf bekommt, danach darf keine Abwasser mehr eingeleitet werden.

Hier landet das Abwasser seit 30 Jahren © Kostas Mitsalis / Radio Essen
Hier landet das Abwasser seit 30 Jahren
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

Stadt Essen und Kleingärtner suchen eine Lösung

Der Stadt Essen gehört das Gelände des Gartenbauvereins. Die Abwasserrohre zum Vereinshaus, mit Gastronomie, hat die Stadt bezahlt. Sie darf aber nicht zusätzlich die Anschlüsse der Lauben bezahlen. Darauf haben Kleingärtner keinen Rechtsanspruch. Spätestens bis Ende 2027 muss aber eine Lösung her. Danach darf kein Abwasser mehr in die Berne. Das wird richtig teuer für den Verein, 80.000 Euro ist die aktuelle Schätzung, wenn sie ihr Abwasser zum vorhandenen Kanal an der Vereinskneipe leiten. Die Stadt versucht dem Gartenbauverein zu helfen. Das Umweltamt prüft, ob es vielleicht möglich ist, das Abwasser zum Kanal unter der Altenessener Straße zu leiten. Das ist näher und würde etwa die Hälfte kosten. Bisher steht aber noch nicht fest, ob es rechtlich überhaupt möglich ist.

Der nächste Anschluss wäre unter der Altenessener Straße © Kostas Mitsalis / Radio Essen
Der nächste Anschluss wäre unter der Altenessener Straße
© Kostas Mitsalis / Radio Essen

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