Orangene Bänke in Essen setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 14:48
Mit fünf neuen orangenen Bänken will die Stadt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Die Bänke sollen Aufmerksamkeit schaffen und Betroffenen den Weg zu Hilfe erleichtern.
Wo stehen die neuen orangenen Bänke in Essen?
In Essen stehen jetzt fünf weitere orangene Bänke. Sie sollen auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und gleichzeitig ein symbolischer Zufluchtsort sein. Auf jeder Bank steht der Satz "Kein Platz für Gewalt an Frauen". Außerdem gibt es einen QR-Code, über den Betroffene Informationen zu Schutz- und Hilfsangeboten für Frauen und Mädchen finden. Die neuen Bänke stehen am Bürgermeister-Fiedler-Platz in Kettwig, im Bürgerpark Oststadt in Freisenbruch, auf dem Ehrenzeller Platz in Altendorf, im Elisenpark im Ostviertel und auf dem Storpplatz im Südostviertel.
Warum gibt es die neuen Bänke in Essen?
Essen beteiligt sich damit an einer bundesweiten Aktion. Die Farbe Orange orientiert sich an der Kampagne "Orange the World" der Vereinten Nationen und steht als Symbol im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Initiiert wurde die Aktion in Essen von den Frauenclubs Soroptimist und ZONTA, unterstützt von der Gleichstellungsstelle der Stadt. Gefertigt werden die Bänke in den Franz Sales Werkstätten, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten. Die Finanzierung der fünf neuen Bänke übernimmt die Alfred-Krupp und Friedrich-Alfred Krupp-Stiftung.