Jugendhaus in Essen muss schließen

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Jugendhaus in Essen muss schließen

Die Zukunft des Jugendhauses „Vivo“ in Essen ist ungewiss. Schon Ende August muss es aus seinen bisherigen Räumen raus.

© Foto: FUNKE Foto Service / Uwe Ernst

Warum muss das Jugendhaus Vivo in Essen-Frillendorf schließen?

Das evangelische Jugendhaus Vivo in Essen-Frillendorf muss seinen Standort an der Elisabethstraße zum 31. August 2026 aufgeben. Das bestätigen die Evangelische Jugend Essen und das Jugendamt der Stadt. Die Evangelischen Jugend Essen ist nur Untermieter, Hauptmieter ist ein Verein. Der kann die Räume aber nicht mehr zu den bisherigen Konditionen untervermieten. Und die Evangelische Jugend hat nicht genug Geld, um den Hauptmietvertrag zu übernehmen. Damit endet die offene Kinder- und Jugendarbeit am bisherigen Standort. Alternative Räume gibt es zur Zeit nicht, sagt die Stadt. Aktuell laufen Gespräche zwischen der Evangelischen Jugend und der Stadt dazu, ob und wie es mit der Jugendarbeit in Frillendorf weiter gehen kann.

Gibt es in Essen Alternativen zum Jugendhaus Vivo?

Für Kinder und Jugendliche aus Essen-Frillendorf gibt es im Stadtteil kein anderes Jugendhaus. Sie können in das evangelische Jugendhaus "Spaßhaus Komplex" im Ostviertel gehen, sagt das Jugendamt. Beide Einrichtungen haben in der Vergangenheit schon zusammengearbeitet. Das Spaßhaus ist rund eine halbe Stunde zu Fuß vom Vivo entfernt.

Welche Angebote für junge Menschen gibt es in Essen?

Nach Angaben des Jugendamts befindet sich die Kinder- und Jugendarbeit in Essen in einem Entwicklungsprozess. Zusammen mit freien Trägern wird geprüft, wie Angebote in Zukunft weiterentwickelt und organisiert werden können. Insgesamt gibt im Moment rund 60 Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie weitere mobile Angebote im Stadtgebiet. Außerdem werden Kinder und Jugendliche unter anderem durch Ferienprogramme, Schulen, Kitas, Sportvereine und Kultureinrichtungen unterstützt.

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