Bank für Gewebe und Blut in Essen bekommt Förderung

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Bank für Gewebe und Blut in Essen bekommt Förderung

Die Westdeutsche Biobank in Essen bekommt 580.000 Euro vom Bund. Das Geld fließt in die Forschung, um Krankheiten in Zukunft besser heilen zu können.

© Katharina Heidenreich/Radio Essen

Wohin fließt das Geld in Essen bei der Biobank?

Die Westdeutsche Biobank Essen (WBE) ist eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät an der Universität Duisburg-Essen. Hier werden wichtige Proben wie Gewebe oder Blut gelagert, die für die Erforschung von Krankheiten wichtig sind. Durch die neue Förderung des Bundesministeriums für Forschung in Höhe von rund 580.000 Euro kann die Biobank ihre technische Ausstattung modernisieren. Ein Beispiel für die Technik vor Ort ist ein spezieller automatischer Probenöffner, der ganze Behälter in nur wenigen Sekunden bearbeiten kann.

Wie hilft die Biobank Essen der Medizin in Deutschland?

Insgesamt werden 38 Standorte in ganz Deutschland vernetzt, um Millionen von Proben für die Wissenschaft besser zugänglich zu machen.

„Wir freuen uns, mit der Zuwendung den nachhaltigen Ausbau der Westdeutschen Biobank Essen über die nächsten dreieinhalb Jahre weiter voranzutreiben. Zudem wird durch einen erleichterten Zugang zu den in universitären Biobanken gelagerten Proben und klinischen Daten die Entwicklung neuer Präventions- und Therapiemaßnahmen gestärkt.“ - Denise Zwanziger, Leiterin der Westdeutschen Biobank Essen

In den nächsten dreieinhalb Jahren soll der Standort in Essen nachhaltig ausgebaut werden, um den Zugriff auf klinische Daten zu erleichtern. Davon profitieren Forscher bundesweit, die an neuen Wegen zur Vorbeugung und Heilung von schweren Krankheiten arbeiten.

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