Neues Festival in Essen ersetzt Straßenkunstfestival

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Neues Festival in Essen ersetzt Straßenkunstfestival

Das Maschinenhaus in Essen organisiert ein eigenes Straßenkunstfestival. "Octopus" steigt im September zweimal in Altenessen als Alternative zum Straßenkunstfestival in der Innenstadt.

In Essen startet bald das erste Straßenkunstfestival.
© Stefan Toups

Maschinenhaus Essen plant Festival-Alternative im Norden

Das Maschinenhaus auf dem Gelände der Zeche Carl in Essen-Altenessen organisiert ein eigenes Straßenkunstfestival. Es heißt "Octopus" und findet an zwei Terminen im September statt. Eigentlich sollte das Essener Straßenkunstfestival in diesem Jahr neu starten - mit lokalen Akteuren statt einem externen Organisator. Doch die Stadt hat das Festival wegen Sparmaßnahmen abgesagt. Die Pläne waren im Maschinenhaus aber schon fertig. Deshalb gibt es jetzt eine eigene Veranstaltung im Norden der Stadt.

Zwei Termine für "Octopus" in Essen-Altenessen

In Essen-Altenessen steigt "Octopus" am Samstag (12. September) von 15 bis 21 Uhr rund ums Maschinenhaus. Am Samstag (20. September) wird das Festival Teil des Altenessener Stadtteilfestes auf der Altenessener Straße - von 14 bis 18 Uhr. Vier Künstler-Ensembles zeigen ihr Programm. Eine Jury aus Essener Jugendlichen hat sie ausgewählt. Mit dabei sind lokale, regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler.

Programm von Zirkus bis Tanz in Essen

Besucher in Essen können sich auf Varieté, Musik, Tanz und Mitmach-Zirkus freuen. Die Artistin Gina Sibila bietet Workshops an. "Mondo Chôro" spielt brasilianische Musik. Bei "UpCycleTheStreet!" entstehen Aufblas- und Klangskulpturen. Stella & Kora zeigen zeitgenössischen Tanz, das Vintage Varieté klassische Zirkuskunst. Aus Belgien kommt ein fahrender Zirkus, aus den Niederlanden ein Hängematten-Karussell zum Entspannen.

Essener Künstler und freier Eintritt

Auch Essener Künstler sind dabei: Sänger Vincenzo Decaro mischt Oper mit italienischem Pop. Das Gesangsensemble Harmonic Five von der Gesamtschule Nord tritt auf. Das Maschinenhaus selbst lädt zu einer Choreografie mit Kopfhörern ein. Der Eintritt ist frei. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Stadt und Land finanzieren das Projekt.

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