Sirenen heulen in Essen - Bundesweiter Warntag
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.09.2026 14:08
Am Donnerstag (10. September) werden in Essen um 11 Uhr wieder die Sirenen heulen. Die Stadt testet beim bundesweiten Warntag alle Warnsysteme.
Welche Warnsysteme werden in Essen am Warntag getestet?
Um Punkt 11 Uhr heulen am Donnerstag (10. September) in Essen die Sirenen. Es ist bundesweiter Warntag, die Stadt Essen testet gemeinsam mit Bund, Ländern und anderen Kommunen die Warnsysteme. Die Feuerwehr löst insgesamt 87 Sirenen im Stadtgebiet aus und schaut, ob sie funktionieren. Auch zehn Warnfahrzeuge sind im Einsatz, damit die Feuerwehr Bürgerinnern und Bürger warnen und informieren kann.
Zusätzlich werden verschiedene digitale Kanäle getestet. Neben den Sirenen kommen die Warn-Apps "NINA" und "KATWARN" zum Einsatz. Außerdem verschickt die Stadt Warnmeldungen über Cell Broadcast direkt aufs Handy. Dieser Kanal erreicht derzeit die meisten Menschen. Auch 101 digitale Stadtinformationstafeln zeigen die Probewarnungen an. Die Informationen werden zusätzlich über soziale Medien und die städtische Website verbreitet.
Wie läuft der Warntag in Essen ab?
Um 11 Uhr starten in Essen die Sirenen mit verschiedenen Tonfolgen. Zuerst ist eine Minute lang der Entwarnungston zu hören, dann folgt nach fünf Minuten Pause eine Minute Warnton. Nach einer weiteren Pause von fünf Minuten ertönt noch einmal der Entwarnungston. Parallel dazu werden die Warninformationen im Internet und über Cell Broadcast verschickt. Um 11:45 Uhr kommt die offizielle Entwarnung.
Die Stadt Essen bittet darum, die Notrufnummern 112 und 110 am Donnerstag nicht mit Nachfragen zu blockieren. Die Übung soll die Bevölkerung für Warnungen sensibilisieren und zeigen, wie die verschiedenen Systeme funktionieren. Weitere Informationen gibt es hier und in den sozialen Medien der Stadt und der Feuerwehr Essen.
Wie lief der Warntag in Essen?
Der Warntag in Essen ist größtenteils erfolgreich verlaufen. Das sagt die Feuerwehr Essen. Von insgesamt 87 Sirenen im Essener Stadtgebiet waren 83 einsatzbereit, davon haben 78 wie geplant auch ausgelöst. Drei Sirenen waren wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb, eine weitere war wegen Bauarbeiten abgebaut. Fünf Sirenen lösten beim Probealarm nicht aus. Die Feuerwehr lässt die Ursachen jetzt von Technikern überprüfen und die Störungen beheben. Der Warntag zeigt damit auch, wo technische Probleme frühzeitig erkannt werden können.